Das europäische Zertifikat: EU-Ecolabel

Das grenzüberschreitende Umweltgütesiegel: Um im gemeinsamen europäischen Markt eine einheitliche Kennzeichnung für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen zu schaffen, wurde das EU-Ecolabel 1992 von der Europäischen Kommision ins Leben gerufen. Bösmüller ist auch nach diesen Normen zertifiziert.



Die Erarbeitung der Richtlinien zur Vergabe des Ecolabels erfolgt in Zusammenarbeit mit den EU-Mitgliedstaaten. In Österreich ist die zuständige Stelle für die Vergabe des EU-Ecolabels das Nachhaltigkeitsministerium. Oberstes Gremium ist das European Union Ecolabelling Board (EUEB). Zu seinen Aufgaben gehören die Unterstützung bei der Entwicklung und Überarbeitung der jeweiligen Kriterien für das EU-Ecolabel und die Unterstützung bei deren Implementierung. Das EUEB setzt sich aus Vertretern der einzelnen Mitgliedsstaaten und weiteren Mitgliedern aus Industrie, Umwelt und Verbraucherverbänden, Gewerkschaften, kleinen und mittleren Betrieben sowie dem Handel zusammen.

Zu den maßgeblichen Normen zählen unter anderem die Begrenzung des Energieverbrauchs, des Wasserverbrauchs, die Vermeidung von Abfällen, der bevorzugte Einsatz erneuerbarer Ressourcen und die Förderung der Umweltbildung. Zur Bewertung werden nicht nur einzelne Merkmale, sondern der gesamte Produktlebenszyklus herangezogen – einschließlich der umweltverträglichen Herstellung und Entsorgung.


Beispielhaft einige Normen für Druckerzeugnisse:
  • Ausgezeichnet werden Produkte aus Papier, Karton oder Substraten auf Papierbasis mit mindestens 90% Papieranteil, wie z.B. Zeitungen, Journale, Magazine, Werbematerialien, Broschüren, Flugblätter etc., wohingegen Bücher, Kataloge, Blöcke und Formulare mindestens 80% Papieranteil besitzen müssen.
  • Die Verwendung von gefährlichen Stoffen und Gemischen, wie z.B. Bioziden oder halogenierten Lösungsmitteln in Druckfarben, Tonern, Lacken, Folien, Klebstoffen und Kaschiermitteln, ist verboten bzw. genauen Beschränkungen unterworfen.
  • In Druckfarben, Tonern, Farben, Lacken, Folien und Kaschiermitteln dürfen keine Schwermetalle enthalten sein, wie z.B. Cadmium, Kupfer (außer Kupferphthalocycanin), Blei, Nickel, Chrom, Quecksilber, Arsen, lösliches Barium, Selen oder Antimon.
  • Der Nachweis über die Wiederverwertbarkeit bzw. Entfernbarkeit von Nassfestmitteln im Papier, in Klebstoffen, Lacken und Kaschiermitteln etc. muss erbracht werden.
  • Außerdem muss die Druckerei die Emissionen in Luft und Wasser nachweisen und den Normierungwerten entsprechen. 
  • Es muss ein Abfallbewirtschaftungsplan vorgelegt werden, aus dem die Menge der Abfälle und ihre Verwertung im Re- oder Upcycling bzw. die Entsorgung dargestellt wird.
  • Ein Verzeichnis aller Energieverbrauchsstellen und ein Maßnahmenkatalog zur laufenden Verbesserung der Energieeffizienz müssen laufend aktualisiert und vorgelegt werden. 
  • Und schlussendlich müssen MitarbeiterInnen diesbezüglich entsprechend geschult werden.

Im Zuge der Nachhaltigkeitsstrategie von Bösmüller Print Management wird sorgfältig darauf geachtet, alle Normen laufend zu erfüllen. So haben alle KundInnen die Sicherheit, mit einem umweltverantwortungsvollen Unternehmen zusammenzuarbeiten. 



AUCH DIE VERWENDUNG DES EU-ECOLABELS UNTERLIEGT GANZ BESONDEREN RICHTLINIEN, DIE STRENG KONTROLLIERT WERDEN. Das betrifft u.a.
  • Produktionsanforderungen
  • Abbildungsgröße des Logos
  • Farbigkeit des Logos u.v.m.


WENDEN SIE SICH AN DAS BÖSMÜLLER-TEAM FÜR WEITERE INFORMATIONEN! 





 




















 


 
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